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Wissenschaftliche Nachrichten aus dem Bereich Klima und Umwelt

Wälder haben bei sommerlichen Hitzewellen anfangs keinen kühlenden Effekt, sondern heizen die Atmosphäre sogar zusätzlich auf. Gras- und Ackerflächen dagegen tragen zu Beginn einer Hitzewelle, wenn die Bodenfeuchte noch hoch ist, wesentlich mehr zur Kühlung durch Verdunstung bei. Bisher ging man davon aus, dass Wälder eine wichtigere Rolle spielen, da Bäume durch tiefere Wurzeln an mehr Wasser gelangen. Lesen Sie die ganze Meldung bei Scienceticker Umwelt.
Einen der kleinsten Frösche der Welt haben malaysische und deutsche Forscher auf Borneo entdeckt. Die winzigen Amphibien bringen es im ausgewachsenen Zustand auf eine maximale Körperlänge von kaum 13 Millimetern. Ihr Leben verbringen sie zwischen und in fleischfressenden Kannenpflanzen, so die Naturschutzorganisation Conservation International in einer Mitteilung.
Schadstoffe in der Luft schlagen Menschen möglicherweise auch indirekt auf die Gesundheit. Entsprechende Resultate haben Versuche österreichischer Mediziner erbracht. Werden Roggenpflanzen vorübergehend mit Ozon gereizt, bilden sie demnach Pollen mit einem höheren allergieauslösenden Potenzial.
Im Indischen Ozean ist möglicherweise ein großflächiges Absterben von Korallen im Gange. Eine entsprechende Warnung geben amerikanische, australische und indonesische Forscher aus. Nach einer starken Erwärmung der Andamanensee ist dort ein Ausbleichen und nachfolgendes Absterben von stellenweise mehr als 60 Prozent aller Korallen zu beobachten.
Blauwale können nicht nur sehr laut singen, sondern auch sehr präzise. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei der Analyse von Unterwasseraufnahmen aus dem Pazifik ermittelt. Die Wale halten die Tonhöhe eines ihrer Laute auf 0,5 Prozent genau ein, sodass dieser auch der Ortung dienen könnte.
Ein fossiles Prachtexemplar von einer Ratte haben australische und amerikanische Forscher auf der südostasiatischen Insel Timor entdeckt. Das Tier dürfte es auf eine Körpermasse von sechs Kilogramm gebracht haben und war Bestandteil einer ohnehin überdimensioniert anmutenden Nagerfauna.
Eine neuartige Karte der irdischen Wälder hat ein amerikanischer Wissenschaftler erstellt. Die Karte basiert auf der Reflexion von Abermillionen Lichtechos, die von einem Satelliten in der Erdumlaufbahn registriert wurden, und zeigt im globalen Maßstab, wie hoch die Bäume in den Himmel ragen.
Einen weiteren Rückkopplungseffekt im globalen Kohlenstoffkreislauf haben schwedische Forscher nachweisen können. Indem die Temperaturen in höheren Breiten steigen, sinkt die Effizienz der dortigen Seen als Kohlenstoffspeicher. Vielmehr werden tote Organismen und Pflanzenreste im Sediment verstärkt von Mikroben verwertet, wobei die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden.
Jede Krise hat ihre Gewinner. In den stark befischten Gewässern vor dem südwestlichen Afrika scheint das eine kleine Grundel zu sein, hat eine internationale Forschergruppe ermittelt. Eine Reihe erstaunlicher Anpassungen ermöglicht es dem Fisch, Schutz vor Fressfeinden und gleichzeitig reichlich Nahrung zu finden - unter anderem in Form der verstärkt auftretenden Quallen.
Schutzgebiete sind nicht automatisch sicheres Terrain für bedrohte Tierarten, belegt eine Studie englischer Zoologen. In den afrikanischen Nationalparks sind die Bestände großer Säuger in den letzten Jahrzehnten um fast 60 Prozent zurückgegangen. Betroffen sind selbst so berühmte Gebiete wie die Masai Mara oder die Serengeti.